Lachen für einen guten Zweck

Die 4. Durchführung von “Lachen für einen guten Zweck” gehört der Vergangenheit an. Was bleibt ist die Erinnerung an einen fabelhaften Comedy-Abend!

Jetzt schon Termin reservieren für die Jubiläumsausgabe von “Lachen für einen guten Zweck” am Freitag, 19. Oktober 2012!

Ein medialer Rückblick:

In der Mitte Reto Zeller zusammen mit Linda Deubelbeiss und Raphael Oldani vom Kabarett Klischee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der vierten Ausgabe von „Lachen für einen guten Zweck“ erhielten die Zuschauer im beinahe ausverkauften Saalbau Kirchberg erstmals nicht nur einen, sondern gleich vier Kabarettisten vorgesetzt. Das Kabarett Klischee servierte Tanz, Gesang und flotte Sprüche rund um Geschlechterbilder. Insbesondere mit seiner Kunstfigur Herbert Hägi und seinen „Fabeln“ zeigte Reto Zeller im zweiten Teil, dass er mit Fug und Recht Preisträger des Swiss Comedy Awards 2009 ist.

Klischee spielte mit Geschlechterbildern

Das Kabarett Klischee zeigte, dass es seinen Namen mit Bedacht gewählt hat: Als jungverliebtes „Weibchen“ beschwerte Linda C. Deubelbeiss sich bei ihrem Bühnenpartner Raphael Oldani über die ganze Palette stereotyp-männlicher Verfehlungen. Dabei liess sie weder Fussball am TV oder Pinkeln im Stehen noch mangelndes Einfühlungsvermögen oder fehlende Romantik aus. Er revanchierte sich im Gegenzug bei ihr mit einem Klagelied über weibliche Eigenheiten und spann den Bogen von der Entscheidungsschwäche bei der Schuh-Wahl über Zellulitis, Shopping und Sorgen ums eigene Aussehen bis hin zum vorgespielten Orgasmus.

Fabeln machen Hägi zum Publikumsliebling

Der zweite Teil nach der Pause gehörte Reto Zeller, der an der Gitarre einen etwas subtileren Takt anschlug. Der Preisträger des Swiss Comedy Awards verpackte in eine besinnlich klingende Ballade haufenweise gepfefferte Sprüche. In der Tradition bester Stand-up-Comedy verstand er es zwischen seinen Liedern, das Publikum mit einzubinden. Seine ganze Kunstfertigkeit zeigte Zeller, als er „Dr Alpeflug“ von Mani Matter mit „Über den Wolken“ von Reinhard May und sogar „Campari Soda“ von Taxi verwebte. Danach genügten ihm ein abgetragenes Jacket, eine Brille und ein Lispeln, um sich in seine Kunstfigur Herbert Hägi zu verwandeln. Der Virtuose des Misstritts eroberte den Saalbau im Sturm. Egal, ob er Witze ohne Pointe erzählte, eine seiner tölpelhaften „Fabeln“ zum Besten gab oder an der Ukulele ein „Liedchen“ anstimmte, die Zuschauer lachten sowohl mit als auch über ihn. Die Stimmung nutzte der Zeller in Hägi geschickt, um mit dem Publikum zu spielen. Nach einem Liedchen, in dem es – im passenden Versmass, wohlverstanden – Reime und gar Textzeilen zu erraten hatte, entlöhnte es ihn dafür mit tosendem Applaus und liess ihn nicht gehen, bevor er nicht mehrere Zugaben geliefert hatte.

Verwendung des Reingewinns: KC Kirchberg-Emme dankt Jugendlichen! Unser Club will Jugendlichen, die sich in einem Verein als Trainer/Ausbildner/Betreuer mit und für Kinder engagieren, ein Zeichen der Wertschätzung entgegenbringen.

Ebenfalls engagieren wir uns für das gemeinsame Projekt von Unicef und Kiwanis International: eliminate project

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